Filmclub






LA LA LAND

28. März + 04. April

Eine beschwingte Liebeserklärung an Hollywood - mit mitreißenden Sing- und Tanznummern.

Die junge Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) haben beide den Traum, es in Los Angeles zu schaffen, auch wenn sie sich bis dahin mit miesen Nebenjobs durchschlagen müssen. Doch auf dem Weg zum Erfolg muss das ambitionierte Paar Entscheidungen treffen, die ihre junge Liebe gefährden.

Ausgezeichnet mit nicht weniger als 6 Oscars!

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ELLE

nur 18. April

Verhoeven inszeniert eine dunkel schimmernde Farce mit einer undurchschaubaren Isabelle Huppert als Vergewaltigungsopfer, die offenbar einen eigenen Plan verfolgt, um sich an dem Täter zu rächen.

Ein maskierter Fremder dringt in das Haus von Michèle, einer Frau Mitte 50, ein und vergewaltigt sie . Michèle reagiert im Verlauf des weiteren Geschehens irritierend ungerührt, wie ihr Freundeskreis befindet. Sie verständigt die Polizei nicht und verfolgt offenbar ihren eigenen Plan. Im Modus eines Mystery-Thrillers, elektrisierend, sarkastisch verbrämt und gänzlich frei von Sentimentalitäten, nähert sich Verhoeven dem Leben dieser Frau.
Paul Verhoeven hat keine Komödie über eine Vergewaltigung gemacht, sondern stellt die sexuelle Gewalt und Elemente einer Komödie nebeneinander.


NICHTS ZU VERSCHENKEN

09. + 09. Mai

In der französischen Komödie Nichts zu verschenken versucht Dany Boon seine Eigenschaft als Geizhals in den Griff zu bekommen, als er sich verliebt und noch dazu seine jugendliche Tochter kennenlernt.

François Gautier (Dany Boon) hat nichts zu verschenken, denn er geht überaus knauserig mit seinem Geld um, weshalb er hinter vorgehaltener Hand von seinen französischen Mitmenschen häufig als "Radin!", also als Geizkragen, beschimpft wird. Doch schon allein der Gedanke daran, seine schwer verdienten Scheine ausgeben zu müssen, sorgt bei François für Panik. Viel lieber füttert er jeden Tag stolz sein Sparschwein mit Münzen und sieht sein Vermögen so wachsen, während er sich seiner Sparsamkeit rühmt.

Etwas, was François allerdings fast noch mehr aus der Fassung bringt, als sich von seinen Ersparnissen zu trennen, ist die plötzliche Offenbarung, dass er eine Tochter hat. Natürlich will er die 16-jährige Laura (Noémie Schmidt) unbedingt besser kennenlernen und sich ihr im bestmöglichen Licht präsentieren. Dafür beschließt er allerdings, seinen größten Makel - seinen Geiz - vor ihr zu verstecken ... und muss schnell feststellen, dass die Lügen ihn überaus teuer zu stehen kommen. Als er sich dann auch noch in Valérie (Laurence Arné) verliebt, beginnt er ernsthaft darüber nachzudenken, was passiert, wenn Liebe und Geiz aufeinandertreffen.

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EIN DORF SIEHT SCHWARZ

16. + 23. Mai

Ein schwarzer Arzt sorgt Mitte der 70er-Jahre in einem kleinen französischen Kaff für Aufsehen. Toleranz, Durchhaltevermögen und die Hoffnung auf Wandel, gegenseitiges Verständnis und friedliches Miteinander sind die Botschaften dieses Feel Good Movies.

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den "Exoten" das Leben schwer zu machen. Lachen und Weinen, Humor und Gefühl, ein Clash der Kulturen, wie er heftiger nicht sein könnte. Ein fulminanter Mix aus bewegender und leichtfüßiger Komödie, der gekonnt auf Herz und Hirn zielt.

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DIE FRAU IM MOND

06. + 13. Juni

Eine junge Sardin ist von der Sehnsucht erfüllt, die große Liebe zu erfahren, doch erst nach Jahren in einer unglücklichen Vernunftehe scheint ihr ein spätes Glück gegönnt.

Frankreich, Anfang der vierziger Jahre: Die junge Gabrielle (Marion Coillard) träumt von der vollkommenen Liebe und löst zu einer Zeit, in der Ehen weniger aus Liebe als zur Absicherung geschlossen wurden, mit ihrer früh erwachten Sexualität einen Skandal aus.
In ihrem bäuerlichen Heimatort wird sie für verrückt gehalten, bis ihre Eltern sie mit dem Saisonarbeiter José (Alex Brendemühl) verheiraten, der sie zu einer achtbaren Frau machen soll. Gabrielle fühlt sich lebendig begraben. Als man sie wegen ihrer zerbrechlichen Gesundheit in ein Sanatorium in die Alpen schickt, erweckt der im Indochina-Krieg verwundete Leutnant André Sauvage (Louis Garrel) erneut das in ihr drängende Bedürfnis nach leidenschaftlicher Liebe. Nach Jahren in einer starren Vernunftsehe scheint Gabrielle ein spätes Glück vergönnt...

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RÜCKKEHR NACH MONTAUK

20. + 26. Juni

Volker Schlöndorff verfilmt nicht das Buch von Max Frisch, sondern dreht einen Film, der dem Andenken des Schriftstellers gewidmet ist.

Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård), kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine Frau Clara (Susanne Wolff) war ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt - vor 17 Jahren. Da trifft er Rebecca wieder, die Frau von
damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine erfolgreiche Anwältin und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen.
Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Leute, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kommen sie zurück, voller Hoffnung und Trauer um das versäumte gemeinsame Leben...

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