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Nach dem Sommer kommt die Zeit, sich auf den Beginn der Heizperiode vorzubereiten. Wer eine warme Stube haben möchte und trotzdem Kosten sparen will, hat einige Möglichkeiten. Schon kleinere Maßnahmen bewirken spürbare Einsparungen.
6 Tipps für Bürgerinnen und Bürger aus dem e5-Programm:
Heizungsanlage warten
Ist eine Heizung schlecht eingestellt oder verunreinigt, kann selbst die modernste Anlage viel teure Energie ohne Wirkung verbrauchen. Regelmäßige Wartung verlängert die technische Lebensdauer und verhindert, dass buchstäblich beim Schornstein hinausgeheizt wird.
Verbesserungen an der Installation
Bei der Wärmeverteilung im Gebäude sind kleinere Maßnahmen möglich: offen liegende Rohrleitungen dämmen, Heizungsleitungen und Radiatoren entlüften, Thermostatventile an Heizkörpern montieren und bedarfsgerecht bedienen.
Temperatur richtig einstellen
In gut gedämmten Gebäuden gibt es keine kalten Wand- oder Fensterflächen. Die Soll-Raumtemperatur kann daher etwas gesenkt werden, ohne Verlust an Behaglichkeit. Sechs Prozent weniger Energie je Grad Temperaturabsenkung sind zu erwarten. Wurde eine neue Heizung installiert, sollte man sich die Steuerung gut erläutern und dokumentieren lassen.
Ausreichend Lüften
Schnelles Stoßlüften ermöglicht einen raschen Austausch der verbrauchten Raumluft. So wird vermieden, dass die Wände oder Fußböden abkühlen, wie es bspw. bei gekippten Fenstern der Fall ist. In neuen oder umfassend sanierten Gebäuden gewährleisten gut installierte Raumluftanlagen den Luftaustausch ohne großen Wärmeverlust.
Dämmen und Sanieren
Durch Dämmung der obersten Geschoßdecke wird etwa ein Viertel der Heizenergie eingespart. Werden auch die Außenwände und die Decke zum unbeheizten Keller sehr gut gedämmt, kann man den Bedarf für Heizenergie um 80 Prozent im Vergleich zu einem unsanierten Altbau reduzieren. Eine Wärmedämmung hilft auch, die Hitze im Sommer draußen zu halten.
Heizungstausch spart Kosten
In den meisten Fällen sind neue Wärmepumpen oder Pelletskessel im Betrieb deutlich billiger als alte Öl- oder Gaskessel. Die Kosten für den Heizungstausch rechnen sich daher über einen wirtschaftlich vertretbaren Zeitraum, auch wenn die Förderung nun etwas niedriger ausfällt.
Weitere Informationen zu den Themen Heizen, Sanieren und Förderung es bei der kostenlosen Energieberatung Salzburg: www.salzburg.gv.at/themen/energie/energieberatung