Geographie

Luftbildaufnahme Stadt Hallein und Pernerinsel

Die Stadt Hallein

Die Bezirkshauptstadt Hallein liegt im nördlichen Tennengau etwa 15 km südlich der Stadt Salzburg an der Entwicklungsachse Süd des Salzburger Zentralraums. Diese reicht von der Stadt Salzburg bis nach Golling. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Abtswald bis zur Königsseeache auf einer Länge von 11 km und wird in Kaltenhausen auf eine Breite von einem Kilometer verengt.

Westlich des Gemeindegebietes erheben sich am linken Salzachufer der Zinkenkopf und die Barmsteine. Diese Gebirgszüge bilden mit der Köppelschneid, einem Bergrücken des Götschen, eine markante Grenze zwischen Salzburg und Bayern. Im Norden bildet die Königsseeache eine natürliche Grenze, die Flachgauer Gemeinden Anif und Grödig grenzen hier. Der Schrambach bildet im Süden die natürliche Grenze zur Nachbargemeinde Kuchl. Östlich grenzt das Gemeindegebiet an die Gemeinden Puch, Oberalm, Adnet und Bad Vigaun. Diese Grenze entspricht teilweise dem Flussverlauf der Salzach, ist jedoch größtenteils nicht an natürliche Gegebenheiten angelehnt und verläuft durch Siedlungsgebiet.

Die Stadtgemeinde Hallein befindet sich in einer Talweitung, welche als Tennengauer Weitung bezeichnet wird (südlicher Teil des Salzburger Beckens). Die Ausbildung dieser Weitung, die vom Pass Lueg bis zur Königsseeache reicht, ist primär im geologischen Bau begründet. Der höchste Punkt der Stadtgemeinde befindet sich im Gebiet der nördlichen Verlängerung des Göllmassivs - der Zinkenkopf im südwestlichen Gemeindegebiet mit einer Höhe von 1337 m. Der tiefste Punkt befindet sich bei der Mündung der Königsseeache in die Salzach in einer Höhe von 434 m über dem Meer (Rifer Spitz). Ca. 60 % der Gemeindefläche liegen auf der Sohle des Salzachtales in einer Seehöhe von ungefähr 470 m. Die Talhänge nehmen 13 % ein und die restlichen 27 % entfallen auf die Hochflächen des Dürrnbergs. Als Dauersiedlungsraum können 1.426 ha, das entspricht 52,9 % des Gemeindegebietes, genutzt werden. Der Hauptsiedlungskern der Stadt liegt auf einer Seehöhe von 447 m. Von Süd nach Nord durchfließt der Hauptfluss des Landes, die Salzach, das Gemeindegebiet. Das Querprofil des Tales von Ost nach West ist nicht symmetrisch gebaut. Während auf der Ostseite bewaldetes Mittelgebirge allmählich ansteigt, erfolgt auf der Westseite ein steilerer Anstieg zur Hochfläche des Dürrnbergs (772 m) und weiter zum Halleiner Hausberg, zum Zinkenkopf (1337 m). 

Altstadt Hallein in Blickrichtung zur Stadtpfarrkirche

Stadtgliederung - Katastralgemeinden

Die Stadtgemeinde wird politisch in neun Katastralgemeinden gegliedert (KG Adnet II, KG Au, KG Burgfried, KG Dürnberg, KG Gamp, KG Adneter Gries, KG Hallein, KG Oberalm II und KG Taxach). Der flächenmäßig größte Stadtteil ist die Katastralgemeinde Dürnberg (728,49 ha), der kleinste Stadtteil ist der Adneter Gries (31,75 ha).

Die Katastralgemeinden Burgfried, Gamp, Au und Taxach wurden per Gesetz im Jahre 1895 mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Seit dem Jahre 1938 gehört die zuvor selbstständige Gemeinde Dürrnberg zur Bezirkshauptstadt Hallein. 

Von 1938 bis 1953 war die Gemeinde Oberalm Teil der Stadtgemeinde Hallein. Nach der unfreiwilligen Eingemeindung versuchten die Oberalmer vehement die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. Der Stadtteil Oberalm wurde im Jahre 1953 von der Salzburger Landesregierung wieder zu einer eigenständigen Marktgemeinde erhoben. Die Katastralgemeinde Oberalm II (heutiger Stadtteil Neualm) sowie ein Grenzstreifen der Katastralgemeinde Oberalm I (Hühnerau) verblieben jedoch bei Hallein.

Impressionen

Altstadt und Pernerinsel
Gamp
Domkapitelweg
Rif